Christopher
Wie er zu uns gekommen ist
Wie ich das Refugio de Palmira gefunden habe
von Christopher

Ich bin nicht nach Panama gekommen, um einen Ort wie das Refugio de Palmira zu finden.
Genau genommen habe ich überhaupt nicht nach einem bestimmten Ort gesucht.
Ich hatte ein erfülltes und erfolgreiches Leben. Ich trug Verantwortung, traf Entscheidungen und bewegte mich in einer Welt, in der Leistung und Ergebnisse zählten. Es gab Stabilität. Sicherheit. Alles, worauf man normalerweise hinarbeitet.
Und doch begann sich mit der Zeit etwas zu verändern.
Nichts Dramatisches. Nichts, was mich gezwungen hätte zu gehen. Es war eher eine stille Erkenntnis, dass ich diesen Weg nicht mehr weitergehen musste.
Es gab nichts mehr zu beweisen.
Also nahm ich mir Zeit.
Ich reiste. Sah verschiedene Orte. Beobachtete. Ich traf keine schnellen Entscheidungen. Ich ließ die Dinge einfach auf mich wirken.
Als ich zum ersten Mal im Refugio de Palmira ankam, hatte ich keine Erwartungen.
Was ich hier fand, war kein Projekt, das geschaffen wurde, um zu beeindrucken, sondern ein Ort, der über viele Jahre hinweg gewachsen ist. Es gab keine Inszenierung. Kein Gefühl, dass mir etwas verkauft werden sollte.
Nur eine ruhige, ehrliche Umgebung. Geschaffen von Menschen, die etwas Echtes aufgebaut haben.
Frank und Claudia begegneten mir vom ersten Moment an als Mensch, nicht als Besucher oder Interessent. Ohne Druck. Ohne Versprechen. Einfach offen.
Was mich am meisten beeindruckt hat, war die Echtheit dieses Ortes.
Nichts hier ist künstlich. Nichts ist gestellt.
Das Leben findet hier einfach statt.
Mit der Zeit wurde ich Teil dieses Alltags. Nicht, weil es erwartet wurde, sondern weil es sich richtig anfühlte.
Ich habe hier etwas gefunden, von dem ich vorher nicht wusste, dass es mir gefehlt hat.
Einfachheit.
Nicht als Verzicht.
Sondern als Freiheit.
Heute lebe ich hier als Teil dieser kleinen Gemeinschaft.
Das Refugio de Palmira zu finden war kein Plan.
Es war etwas, das einfach geschehen ist.
Und ich bin dankbar, dass ich hier angekommen bin.
Christopher
Gedankensturm
Wie Gedanken, die gleichzeitig entstehen. Wie Ideen, die sich überlagern. Wie ein Kopf, der nicht still sein will.
Puls im Rot
Dieses Werk ist nicht im Atelier entstanden. Es ist draußen gewachsen. Zwischen Bäumen, Wind und Erde.








