Überproduktion macht uns nicht wirklich glücklich

Einfach anders leben im Hochland von Panama

Früher haben Deutschland und Amerika die Welt mit Industrie und Technik versorgt. Maschinen, Autos, Anlagen – Dinge, die Jahrzehnte hielten und für Sicherheit sorgten. Wer hart gearbeitet hat, konnte sich langsam etwas aufbauen. Dann haben wir begonnen, die Produktionen auszulagern. Zuerst schleichend, dann in hohem Tempo. China wurde zur Werkbank der Welt, danach folgte Indien. Container voller Waren überschwemmten die Märkte, immer günstiger, immer schneller, immer mehr.

Vom Überfluss zur Erschöpfung

Heute stehen wir vor einem großen Widerspruch. Wir produzieren so viel, dass wir es kaum noch brauchen. Kleidung, Elektronik, Möbel und Autos häufen sich in Lagern oder werden zu Schleuderpreisen verramscht. Gleichzeitig wächst der Druck auf jeden Einzelnen von uns. Zukunftsangst, Stress und Einsamkeit prägen immer mehr Lebensentwürfe. Das Rentensystem wackelt, Gesundheitssysteme ächzen, und wer soll all das noch bezahlen?

Was wir wirklich suchen

Vielleicht merken wir inzwischen, dass ein neues Handy alle zwei Jahre uns nicht glücklicher macht. Was wir wirklich brauchen, ist Ruhe, Sicherheit, Natur und echte Gemeinschaft. Nicht ein perfektes Selfie im Netz, sondern ehrliche Gespräche bei einem gemeinsamen Essen. Einen Ort, an dem man sich gegenseitig hilft und einfach wissen kann, dass jemand da ist.

Unser Ort im Hochland von Panama

Genau dafür haben wir hier im Hochland von Panama in Palmira über viele Jahre einen Platz geschaffen. Kein Luxusresort, keine schillernde Instagramwelt, sondern ein ruhiger Ort für Menschen, die Natur, Gemeinschaft und ein einfacheres Leben suchen. Auf etwa 1000 Metern Höhe erinnern Klima und Luft eher an Frühling. Jeder kann ein Apartment innerhalb der Gemeinschaft nutzen, hier leben und für eine Weile Teil der Gemeinschaft sein. Es gibt einen Garten, eine Werkstatt, ein Gewächshaus und Tiere. Wer einen eigenen Rückzugsraum haben will, findet ihn zwischen Bananenstauden und Blumenbeeten.

Gemeinschaft und Gesundheit neu denken

Vielleicht beginnt echte Gesundheit dort, wo das Nervensystem endlich zur Ruhe kommt. Wo man morgens den Vogelgesang hört statt Dauerstress. Wo Gemeinschaft nicht bedeutet, perfekt sein zu müssen, sondern einfach Mensch sein zu dürfen. Wir glauben nicht daran, die Welt retten zu können. Aber wir sind überzeugt, dass kleine Orte wie dieser Veränderung anstoßen können.

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